Was hat Dein Gehirn mit Deinem Gewicht zu tun?

Was hat Dein Gehirn mit Deinem Gewicht zu tun?

In diesem NDR Ratgeber “Wissen ist die beste Medizin” habe ich einen Experten gefunden, der genau erklärt, warum manche Menschen sehr dick werden, andere nur Fett am Bauch ansetzen und einige von Natur aus schlank bleiben, obwohl sie alle das gleiche essen. Er zeigt das ganz anschaulich mit durchgeschnittenen Brötchen!

Es gibt laut Professor Achim Peters von der Uni Lübeck eine klare Hierarchie in der Energieverteilung im Körper. Das Gehirn bekommt zuerst! Erst wenn das Gehirn versorgt ist, dann ist der Körper dran. Wenn das Gehirn noch nicht genug Energie bekommen hat, dann essen wir weiter.

 

Und manche Gehirne haben mehr Hunger als andere!

Übergewicht erklärt mit Brötchen

Die drei verschiedenen Typen

Der schlanke Typ ist entspannt und er isst genau das, was Gehirn und Körper verlangen. Wenn er Stress hat, kommt er schnell wieder darüber hinweg und beruhigt sich.

Der “Apfel-Typ” ist chronisch gestresst. Er isst weniger als Gehirn und Körper verlangen, weil sein Gehirn durch den Stress mehr verbraucht, deshalb verliert er an Gewicht. Das innere Bauchfett wächst unter dem Stresshormon Cortisol weiter. Deshalb ist er am Ende dünn mit Bauch.

Der stark übergewichtige Mensch hat in seiner Kindheit wahrscheinlich tiefe Verletzung(en) erfahren. Der Stress in seiner Kindheit war vielleicht extrem hoch. Sein Gehirn hat sich daher früh an Stress gewöhnt (der Professor sagt dazu “Habituation”) und es verbraucht deshalb weniger Kalorien. Wenn er weiter normal isst, dann nimmt er immer weiter zu.

Drei Typen, drei Gehirne, drei Körpergrößen

Natürlich sind die Typen nicht in Stein gemeißelt! Ich fand die Erklärung nur sehr interessant.

Deshalb fehlt hier auch der vierte Typ: der Misch-Typ

Der Misch-Typ hat sich etwas an Stress gewöhnt und isst deshalb vielleicht manchmal mehr als er bräuchte. Oft entspannt er sich aber auch wieder, so dass sein oder ihr Gewicht nicht so stark zunimmt.

Inforgrafik: Wieviel Energie verbraucht Dein Gehirn?

Leider sagt uns der Experte nicht direkt, was man gegen die Gewöhnung des Gehirns an Stress machen kann. Er beschreibt allerdings den “normalen” Typ, der sich nach Stress schnell wieder beruhigt und im allgemeinen ein entspanntes Leben führt. Zu dem können wir werden, wenn wir lernen, uns regelmäßig zu entspannen. Wenn wir lernen, dass die meisten “schlimmen” Dinge, die uns widerfahren, letztendlich harmlos waren und es sich deshalb nicht lohnt, sich über alles wer weiß wie aufzuregen. Wenn wir lernen unsere Sprache zu entstressen und alles über das wir keinen Einfluss haben, zu ignorieren.

Deshalb haben wir unser Online Audio Programm “emotionales Essen überwinden” entwickelt. Damit werden die Stressprozesse im Körper langsam zurückgefahren, denn beim Hören entspannen sich der Geist und der Körper. Wenn der Stress nachlässt, weil man durch die Meditationen auf andere Gedanken gekommen ist, dann verbessert sich auch die Fettverteilung im Körper. Weg von gefährlichem Bauchfett, hin zum gesunden Unterhautfettgewebe.

Für die Menschen mit dem tiefen (vielleicht verdrängten) Trauma empfiehlt es sich, einen Therapeuten aufzusuchen. Unser Programm ersetzt keine Therapie, kann sie aber begleiten.

Haben manche Gehirne mehr Hunger als andere?

Der Schalter im Gehirn, der dick macht

Oben habe ich den Experten Professor Achim Peters von der Uni Lübeck vorgestellt, der anhand von Brötchenhälften erklärt, warum manchen Menschen dick werden und andere nicht. Zumindestens ansatzweise.

In dem Video erklärt der Professor, dass das Gehirn “ein Brötchen” benötigt, und der Körper auch. Die Menschen in seinem Beispiel essen alle drei jeweils zwei Brötchen.

Das heißt, es gibt einen Schalter im Körper jedes Menschen, der bestimmt, wie viel wir essen wollen. Stell Dir vor, der Schalter steht auf zwei Brötchen (eins für das Gehirn und eins für den Körper).

Je nachdem, wie unser Gehirn auf Stress reagiert, verbraucht das Gehirn mehr oder weniger von diesen zwei Brötchen.

Interessanterweise bleibt der Schalter im Beispiel auf zwei Brötchen stehen, egal, wie viele Kalorien, die Personen wirklich brauchten!

Das bedeutet, egal wie viel Energie unser Gehirn aus welchen Gründen auch immer verbraucht, wir werden weiter den gleichen Hunger haben, den ein “normaler” Mensch mit einem normal-stressanfälligen Gehirn hat.

Der schlanke Typ verwendet ein Brötchen für das Gehirn und ein Brötchen für den Körper. Der Apfel-Bauch-Typ verwendet eineinhalb Brötchen für das Gehirn und ein halbes Brötchen für den Körper (zu wenig, deshalb nimmt er ab außer am Bauch). Beim stark übergewichtigen Typ verbraucht das Gehirn nur noch ein halbes Brötchen durch Gewöhnung. Eineinhalb Brötchen bleiben für den Körper. Er nimmt deshalb stetig zu.

Was machen wir jetzt mit dieser Information?

Wie können wir unser Gehirn wieder auf stressempflindlich stellen, damit es wieder den normalen Umsatz erreicht? Können wir unseren Appetit-Schalter auf unseren wahren Verbrauch setzen? Was wäre, wenn wir mit Meditation wieder dahin kommen könnten?

3 Möglichkeiten Dein Gehirn umzustellen - Gründe für Übergewicht

Es gibt drei Möglichkeiten den Schalter im Gehirn wieder auf empfindlich zu stellen

  1. Meditation, Entspannung, Lösung der Trauma
    Diese Variante kann mit Thearpien, Coaching und anderen Heilmethoden vorgenommen werden. Der Mensch verändert sein Denken, sein Gehirn, sein Umgang mit Stress und seine Bedürfnisse. Langfristig wird der Schalter seine Position verändern.
  2. Magenoperation
    Einigen sehr Übergewichtigen hilft nur noch eine Operation. Dadurch wird der Magen verkleinert oder umgangen. Nach der Operation kann ein solcher Patient nicht mehr so viel essen, wie der Schalter in seinem Gehirn verlangt. Es ist unmöglich. Je nach seiner Einstellung kann er nun unter großem Hunger leiden und versuchen die Magenoperation auszutricksen (z.B. durch das Trinken von kalorienhaltigen Getränken) oder er kann seine neue Magengröße annehmen und die kleinen Portionen richtig genießen lernen. Irgendwann gewöhnt sich der Körper an die neue Menge.
  3. Mentales Magenband
    Ein mentales Magenband verschließt den Magen wie ein operatives. Durch Autosuggestion sagt man sich, dass der Magen neuerdings viel kleiner ist und viel weniger Essen verträgt. Man lernt sich dadurch viel schneller satt zu fühlen und am Ende weniger zu essen. An die neuen Portionsgrößen gewöhnt man sich, wie die Menschen mit der “echten” Magenoperation. Man kann lernen die kleinen Portionen zu lieben und das Essen richtig zu genießen. Der Schalter wird irgendwann auf seiner neuen Position festliegen. In unserem Online Audio Kurs gibt es ein ganzes “mentales Magenband Coaching Programm” mit Audios für den Tag und die Nacht.

Vielleicht gefällt Dir auch

Nervt Dich auch, dass Du hinter anderen her läufst?

Von Ingrid Beckmann | 15. April 2019

Lerne jetzt positiv zu sehen

Von Ingrid Beckmann | 9. April 2019

In 5 Schritten zum Intervallfasten

Von Ingrid Beckmann | 9. April 2019

Mit 3 magischen Wörtern sofort motiviert

Von Ingrid Beckmann | 9. April 2019

Wie geht das: nie wieder suchen?

Von Ingrid Beckmann | 8. April 2019

Wie schreibst Du richtig gute Affirmationen?

Von Ingrid Beckmann | 3. April 2019

Schritt für Schritt Deine Vision entwickeln

Von Ingrid Beckmann | 3. April 2019

Affirmationen für ein gut laufendes Geschäft

Von Ingrid Beckmann | 3. April 2019

Ergreifst Du die Chancen, die Dir das Leben bringt?

Von Ingrid Beckmann | 2. April 2019

Wie entwickelst Du Deine Vision für die Zukunft?

Von Ingrid Beckmann | 2. April 2019

Die 5 Schritte die mein Leben unendlich verbessert haben

Von Ingrid Beckmann | 2. April 2019

Geht Herz öffnen ohne Meditation?

Von Ingrid Beckmann | 1. April 2019

Video: Essen aus Langeweile

Von Ingrid Beckmann | 1. April 2019

Warum jede ihren eigenen Glückstanz haben sollte

Von Ingrid Beckmann | 30. März 2019

Weniger Smartphone mehr Ideen?

Von Ingrid Beckmann | 28. März 2019

Gehirn aufräumen: mit Papier und Stift gegen Stress

Von Ingrid Beckmann | 27. März 2019

Botschaften empfangen: das Audio ist wieder da!

Von Ingrid Beckmann | 25. März 2019

Handelst Du in Deinem besten Sinne?

Von Katrin Beckmann | 25. März 2019

Bemerkst Du Deine Fortschritte?

Von Ingrid Beckmann | 22. März 2019

Sind Konsumschulden moderne Sklaverei?

Von Ingrid Beckmann | 22. März 2019
Für später pinnen

Wir sammeln Daten um unsere Website betreiben zu können. Verbiete Facebook Pixel, mich zu tracken | Verbiete Google Analytics, mich zu verfolgen | Datenschutz