Wie befreit man sich von Zuckersucht? Dazu gibt es zahllose Blogartikel und Bücher. Doch gibt es die Zuckersucht überhaupt? Sind wir süchtig nach Zucker? Nur weil wir viel und gerne davon essen?

 

Sucht ist ein starkes Wort für ein Verhalten, dass wir durch Evolution gelernt haben. Der Hunger nach Zucker lässt uns nach Früchte mit Kalorien und Vitaminen suchen. Er sorgt dafür, dass wir uns im Herbst ein schönes Fettpolster für den Winter anfuttern.

Öhm. Genau da haben wir das Problem.

In der heutigen Zeit, wo Zucker in 90% aller im Supermarkt verkauften Lebensmittel enthalten ist und man an jedem Ort zu fast jeder Zeit Lebensmittel kaufen und gleich verzehren kann, ist ein natürlicher Drang nach Zucker nicht mehr gesund.

Welche Suchtkriterien gelten beim Zucker?

Sucht

Ich vergleiche mal die offiziellen Suchtkriterien mit dem üblichen “Zuckersüchtigen” um zu sehen, ob eine Sucht nach dieser Definition vorliegen kann.

SuchtkriteriumZucker
Man verspürt ein starkes VerlangenJe nach Situation
Um den gleichen Effekt zu erzielen, erhöht man die DosisNicht auf Dauer möglich
Schwindende SelbstkontrolleKann sich so anfühlen
EntzugserscheinungenManche berichten von Kopfschmerzen und schlechter Laune
Nicht aufhören können, obwohl der Arzt es verboten hatManchen Diabetikern geht es so.
Vernachlässigung von Sozialkontakten, Beruf, LebenTrifft nicht zu. Zucker kann man allerdings auch gut mit anderen und bei der Arbeit konsumieren.
KonsumroutineIsst Du immer einen Nachtisch? Jeden Tag Süßigkeiten?

Es scheint, als träfen fast alle Suchtkriterien auch auf Zuckersüchtige zu. Bis auf den, dass die meisten Zuckersüchtigen als “funktionierende Süchtige” bezeichnet werden würden, weil sie ihr Leben durch den Zuckerkonsum nicht aufgeben.

 

Dabei wollte ich doch mit der Liste das Gegenteil beweisen!

Die Rolle der Emotionen bei Sucht

Die Rolle der Emotionen bei Sucht

Die Wahrheit ist jedoch, dass eine Zuckersucht nicht eine ursächlich körperliche Sucht ist, sondern ein Teil emotionalen Essens.

 

Denn wenn Zucker mit Liebe, Vertrauen, Trost und anderen Urbedürfnissen verbunden wird, kann eine Sucht entstehen. Diese Sucht ist allerdings nicht nach dem Stoff an sich, sondern nach dem, was man damit verbunden hat. Genauso könnte man “süchtig” nach Einkaufen, Sport, Medienkonsum oder anderen Verhaltensweisen werden.

Was kannst Du also gegen Zuckersucht tun?

Was kannst Du also gegen Zuckersucht tun?

 

Es gibt drei Möglichkeiten

  1. Totaler Entzug, um die Geschmacksrezeptoren auf Null zu setzen. Danach schmeckt die vorher normale Dosis viel zu süß und für eine Weile hast Du den Konsum stark eingeschränkt. Wenn der Zucker wieder in die Ernährung zurück gewandert ist, fängst Du wieder von vorne an. Dafür machst Du zwischendurch eine Pause. In der Summe ist das viel gesünder.
  2. Verzichte auf sämtliche Fertigprodukte. Wenn 90% der Waren im Supermarkt (zugesetzten) Zucker enthalten, dann sind das nicht Obst, Gemüse, Nudeln, Reis, Naturjoghurt usw. Koche selbst, dann sparst Du schon eine Menge Zucker! Und wenn Du dann ein paar Teelöffel Zucker in den Joghurt rührst, ist es wahrscheinlich immer noch weniger, als in dem fertigen Erdbeerjoghurt enthalten ist.
  3. Kläre Deine emotionale Beziehung zu Zucker. Tröstet Zucker? Ist Zucker Liebe? Nimmt Zucker Schmerzen? Zeigst Du Dir Liebe, wenn Du Süßigkeiten isst? Finde andere Wege, Dich um Dich selbst zu kümmern. Vielleicht mit unserem Online Audio Kurs und den darin enthaltenen hypnotischen Meditationen.

 

Wie fühlt sich Dein Zuckerkonsum an? Wie eine Sucht? Bist Du bereit, Dich davon zu befreien?

Wie fühlt sich Dein Zuckerkonsum an? Wie eine Sucht?

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