Online Workshop der Akademie für angewandte Glücksforschung

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Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit – werden Sie richtig glücklich!

Vielfältige Studien zeigen, dass Gesundheit mit Glücklichseins einher geht.
Glückliche Menschen sind messbar gesünder. Sie haben ein stärkeres Immunsystem und kommen seltener in die Versuchung, 
zu schädlichem Ersatz wie Essen, Alkohol, Zigaretten zu greifen. 
Es fällt ihnen leichter, Sport zu treiben und ausreichend zu schlafen. Gesundheit und Glück sind Geschwister, die sich gegenseitig unterstützen. 


Hier können die Glückswissenschaften helfen: Mit einer Vielzahl von praktischen Werkzeugen gegen den Alltagsstress. 
Sie lernen, mit einfachen Hilfsmitteln innezuhalten, um so aus Ihrer Situation heraus einen Neuanfang zu machen.
Tun Sie etwas für sich! 
Hier ist ein Weg, einmal begonnen wird er immer leichter.

Radio Interview

radio sunshine live – Interview 1

radio sunshine live – Interview 2

Presse

‚“Sie können richtig glücklich sein,…
…das verspreche ich Ihnen“, so schloss Dr. Katrin Beckmann, Glückstrainerin, ihren Vortrag im Kolpinghaus heute morgen. Im Rahmen des Frühstücks des Projektes „Engagiert in Bocholt“ wurden weitere 20 ehrenamtlich Tätige durch Stadtkämmerer Ludger Triphaus mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet.

„Stellvertretend für 23 Millionen Ehrenamtliche“
Judith Möllmann von der Marketingabteilung der Stadtsparkasse Bocholt begrüßte die über 80 Teilnehmer des zweiten Frühstücks des Projekts „Engagiert in Bocholt“. „Einen Tag nach dem Tag des Ehrenamtes, zu dem Bundespräsident Joachim Gauck Ehrenamtliche zu sich eingeladen hat“, so Möllmann, „sind Sie heute hier, wir haben Sie eingeladen, stellvertretend für 23 Millionen ehrenamtlich Tätige.“ 
Nach einem Frühstück, bei dem die unterschiedlich ehrenamtlich Tätigen die Möglichkeit zum gemeinsamen Informationsaustausch rege nutzten, startete Glückstrainerin Dr. Katrin Beckmann mit ihren Ausführungen zum Thema „Zufriedenheit, Gesundheit und Glücksforschung“. Beckmanns Ausstrahlung spiegelte wider, was ihre Herzensangelegenheit ist: Das Glück. Die Glückstrainerin nahm die Besucher mit auf eine Reise, das Glück zu finden. Und dieser Weg führte zunächst nach Australien. Im Land der Kängurus machte Katrin Beckmann die Erfahrung, dass Australier einen viel entspannteren Umgang mit Stress haben. „Im Studium in Bochum hatten wir Stress“, so Beckmann, „als wir Ausländer in Australien während des Studiums in die Bredullie kamen, nahm uns der australische Professor an die Hand und sorgte mit seiner Gelassenheit dafür, dass erst gar kein Stress aufkam.“ Die promovierte Biologin nahm das zum Anlass, sich mit Glückswissenschaften aus neurobiologischer Sicht zu befassen. Tief im Zentrum des Gehirns sitzt das limbische System, das schon unseren frühesten Vorfahren geholfen hat, dem Säbelzahntiger oder auch dem Löwen zu entkommen. Aus diesen evolutionsbedingten Erfahrungswelten lassen sich modellhaft fünf Gemütszustände ableiten, die noch heute unser Verhalten beeinflussen. Vom „Tunnelblick“, bei dem der Mensch rot sehe über das Grübeln/Negativität, bei dem der Mensch schwarz sehe geht es zum Gemütszustand „Kreativität / Motivation“. „In der Phase 1 ist alles rosarot“, weiß Beckmann, „leider ist das nur eine Momentaufnahme, die Phase 1 dauert nicht lange an, die Menschen, die zulang in dieser Phase waren, wurden gefressen.“ Ein Geheimnis der Phase 1 sei, dass der Mensch empathisch werde, die Gruppe enger zusammenrücke, „und das Überleben funktioniert nur in der Gruppe“, so Beckmann. Doch was ist das Geheimnis der Australier? Die Antwort: Wir sind unseren Gemütszuständen nicht ausgeliefert. Denn das Denkzentrum im präfrontalen Cortex kann bewusst unsere Gemütszustände beeinflussen. Es gibt Techniken, Freude und Leichtigkeit ins Leben zu bringen. Eine Übung, das „Einchecken“, setzte Beckmann gleich mit den 80 Gästen um.
„Mein Ziel ist, bringen Sie Deutschland nach 1“, forderte Beckmann abschließend.

Bruno Wansing, Stadt Bocholt
Bocholt.de

»Persönlichkeitsbildung: Die Wissenschaft vom Glück und die Sprache des Körpers«
Als Einstimmung auf besinnliche Pfingstfeiertage bot der Lange Donnerstag mit zwei Vorträgen einen regen Gedankenaustausch zun den Themen „Die Wissenschaft vom Glück und die Sprache des Körpers”. Dr. Katrin Beckmanns Ausstrahlung spiegelte wider, was ihre Herzensangelegenheit ist: Das Glück. Die Glückstrainerin nahm die Besucher mit auf eine Reise, das Glück zu finden. Und dieser Weg führte zunächst nach Australien. Im Land der Kängurus machte Katrin Beckmann die Erfahrung, dass Australier einen viel entspannteren Umgang mit Stress haben. Die promovierte Biologin nahm das zum Anlass, sich mit Glückswissenschaften aus neurobiologischer Sicht zu befassen. Tief im Zentrum des Gehirns sitzt das limbische System, das schon unseren frühesten Vorfahren geholfen hat, dem Säbelzahntiger zu entkommen. Aus diesen evolutionsbedingten Erfahrungswelten lassen sich modellhaft fünf Gemütszustände ableiten, die noch heute unser Verhalten beeinflussen. Doch was ist das Geheimnis der Australier? Die Antwort: Wir sind unseren Gemütszuständen nicht ausgeliefert. Denn das Denkzentrum im präfrontalen Cortex kann bewusst unsere Gemütszustände beeinflussen. Es gibt Techniken, Freude und Leichtigkeit ins Leben zu bringen, die die Glückstrainerin in ihren Workshops vermittelt. Eine glückswissenschaftliche Erkenntnis besagt: Wer glücklich ist, hat Erfolg – und nicht umgekehrt.

Ralf Ziegeweid, Allianz deutscher Designer e.V.
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Ein vierblättriges Kleeblatt steht für Glück. Laut Dr. Katrin Beckmann entsteht Glück jedoch ganz woanders. Nämlich im Kopf.
Gelsenkirchen. Wer glücklich ist, hat mehr vom Leben. Und zwar nicht nur rein emotional. Nein, glückliche Menschen sind wohlhabender, gesünder, geselliger, aktiver, beliebter, produktiver, kreativer und sogar erfolgreicher. Denn entgegen allgemeiner Vorstellung macht nicht der Erfolg glücklich. Sondern genau umgekehrt. Wenn das nicht ein Grund ist, glücklich zu sein.Der R2-Horizont sprach dazu mit Glückstrainerin Dr. Katrin Beckmann.
Dr. Katrin Beckmann ist als promovierte Biologin eine absolut rationale und logische Wissenschaftlerin. Und nennt ihre Profession daher auch GlücksWISSENSCHAFTEN. Die selbstständige Glückstrainerin sagt: Glück ist kein Schicksal. Sondern eine Wissenschaft. Und daher ist das Glücklich sein auch lernbar.
Das Gehirn sieht so aus, wie wir es benutzen…
Als Biologin beginnen ihre Erklärungen selbstverständlich mit dem Gehirn: „Das Gehirn sieht so aus, wie wir es benutzen. Bei Menschen, die plötzlich erblinden, prägt sich der Tastsinn immer besser aus“, nennt sie ein Beispiel. „Menschen, die immer nur fernsehen, haben auch irgendwann ein Gehirn, das nur noch fernsehen kann.“ Das menschliche Gehirn ist also flexibel und aufs Lernen programmiert.
Die zweite Erklärung, die Dr. Katrin Beckmann liefert: „Unser limbisches System, das emotionale Gehirn, ist für unser Verhalten und damit für unser Überleben zuständig. Und es ist nicht rational. Auch, wenn wir das immer glauben. Aber daran ist unser Großhirn schuld, welches für unser emotionales Verhalten im Nachhinein immer eine Erklärung findet.“
Dieses limbische System ist verantwortlich für fünf Gemütszustände, die alle allzu menschlich sind und alle ihre Daseinsberechtigung haben:
5. Der Tunnelblick. Angst und Panik machen sich breit, die sich entweder im Rückzug (Flucht) oder in Aggression (Kampf) äußern. Man sieht Rot und kann nicht mehr abstrakt und damit rational denken. Eine lebenswichtige Strategie bei plötzlichen Gefahren: Damit überlebten unsere steinzeitlichen Vorfahren den Angriff wilder Tiere oder Naturkatastrophen.
4. Grübeln und Negativität. Man denkt zu viel nach, ohne ein Problem konkret zu lösen. Man sieht nur noch Schwarz. Das reduziert die Leistungsfähigkeit, man ist unkonzentriert, gestresst, genervt und kann nicht mehr entspannen. Damit können jedoch auch mögliche Misserfolge vermieden werden.
3. Reaktiv. Man nimmt wenig Einfluss auf seine Umwelt und Geschehnisse und handelt erst auf Anstoß von außen. Man geht einfach mit. Man hat das Gefühl, mehr zu tun, als man meint schaffen zu können.
2. Neugier und Umsetzung. Interesse an Neuem, Aktivität, Geselligkeit, Begeisterungsfähigkeit. Die Fähigkeit zur Empathie und zur Offenheit. Man weiß, was man braucht und man weiß, was man nicht braucht. Fähigkeit zur Umsetzung von Ideen.
1. Kreativität und Motivation. Man ist ganz bei sich und den anderen. Man entwickelt ein Gruppengefühl. Alles ist ganz leicht, Freude und Hochgefühle kommen auf.Man erlebt alles durch eine rosarote Brille.

„Wir alle durchleben jeden Tag alle fünf Gemütszustände. Sie sind biologisch sinnvoll und sollten daher auch von uns angenommen werden. Sie sind daher auch nicht als gut oder schlecht zu bewerten.“ Ganz unterschiedlich ist jedoch, in welchem Gemütszustand sich die Menschen zu Hause fühlen.
„Auch Depressionen können Sicherheit bedeuten. Und damit eine Art von Wohlfühlen. Der Punkt, an dem ich mich wohlfühle, den nennt man Set-Point. Und dahin kehre ich immer wieder und automatisch zurück. Und von diesem Gemütszustand hängt unsere Realität ab. Wir nehmen die Realität immer durch die Brille unseres Gemütszustandes wahr.“
Welchen Gemütszustand man als Set-Point ausgewählt hat, lernt man übrigens als Kind von seinen Eltern. Bewegten diese sich häufig in 4 und 5, ist es wahrscheinlich, dass man selbst auch häufig grübelt und depressiv ist. Waren die Eltern jedoch neugierig, interessiert und motiviert, wird das Kind sich ebenfalls häufig in diesen Gemütszuständen bewegen.
Dennoch hat Dr. Katrin Beckmann eine gute Nachricht für alle, die eher zum Grübeln neigen, aber trotzdem irgendwann glücklich werden wollen. „ Das limbische System ist beeinflussbar. Denn es kommuniziert ständig mit dem präfrontalen Kortex, dem rationalen Großhirn. Das Verhältnis der beiden ähnelt dem zwischen Mutter (Ratio) und Kind (Emotion). Wenn die Mutter liebevoll mit dem Kind umgeht, es tröstet und umsorgt, dann beruhigt sich das Kind und wird schließlich glücklich. Man muss sich selbst eben der beste Freund sein.“
Je öfter man diese Selbstberuhigung aktiv übe, desto stärker werde die sogenannte Verdrahtung zur Freude. Wichtig sei vor allem, dass man stetig daran arbeitet. Diesen Prozess der Verdrahtung kann man durch verschiedene Techniken lernen. Zum Beispiel durch Atemtechniken und Achtsamkeitsübungen, sprich ganz im Hier und Jetzt zu sein und den Moment zu spüren. („Multitasking funktioniert einfach nicht.“) Auch der enge Kontakt zu positiv verdrahteten, also glücklichen Menschen, färbt auf Dauer ab. Allerdings geht das Ganze auch andersrum: Der enge Kontakt zu unglücklichen Menschen macht unglücklich und auch eine negative Verdrahtung kann man sich antrainieren.
Gedanken können also Gefühle steuern und letztlich glücklich machen. Überhaupt sei die Macht der Gedanken nicht zu unterschätzen: Gedanken werden zu Worten, Worte werden zu Taten, Taten werden zu Gewohnheiten, Gewohnheiten werden zum Charakter und Charakter wird zum Schicksal.
Und gibt zum Schluss noch einen kleinen Tipp, wie man sich seiner negativen Gedanken ganz einfach bewusst wird, um sie schließlich in positive umzuwandeln: „Bei jedem negativen Wort, das man ausspricht, wechselt man ein Glücksarmband von einem Handgelenk zum anderen. Achten Sie mal drauf, wie oft das passiert.“

Sun-Mi Jung, R2-Horizont
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