Wenn Du eine Tochter unter 10 hast, kennst Du sie wahrscheinlich: die Eiskönigin. Auf den ersten Blick ein Film über die Liebe zweier Schwestern und ihre Abenteuer. Auf den zweiten Blick ein Film darüber was passiert, wenn Gefühle zu lange unterdrückt werden.

Die beiden Königstöchter wachsen mit den Eiskräften der einen auf. Am Anfang spielen sie noch unschuldig mit Schnee im Thronsaal. Dann passiert ein Eis-Unglück, die Jüngere wird verletzt. Die Eltern entscheiden, dass die Kräfte der Älteren zu gefährlich sind, solange sie sie nicht beherrschen kann. Sie schließen das Kind in ihr Zimmer ein, verschließen den Palast und ziehen sich vom Leben zurück. Dann geschieht (noch) ein Unglück. Die Eltern kommen nicht von einer Reise zurück. Die beiden Mädchen wachsen als Waisen auf, bis die Ältere endlich alt genug ist, um zur Königin gekrönt zu werden.

Bei der Krönung passiert es, sie verliert die Kontrolle über ihre Eiskräfte, friert das ganze Königreich ein und flieht. Männer wollen sie fangen und vielleicht töten. Die jüngere Tochter versucht ihre Schwester zu retten. Sie schafft es am Ende durch ihre Schwesternliebe.

Auf den ersten Blick ein Film über die Liebe einer Schwester.

Sind Deine Gefühle im Eispalast?

Auf den zweiten Blick ein Film über unterdrückte Gefühle. Besonders wenn man bei den Liedern gut zuhört (und wenn man eine Tochter unter 10 hat, wird man wahrscheinlich oft die Chance dazu bekommen).

Die Ältere singt es laut und deutlich nach ihrer Flucht in die Berge: "Mich zu kontrollieren, ich hab es versucht. Lass sie nicht sehen wie Du bist. Nein! Das darf niemals geschehen. Du darfst nichts fühlen, zeig ihnen nicht Dein wahres ich!" Als sie endlich diese Zwänge los lässt, wird klar, wie toll ihre Eiskräfte sind, was sie alles damit schaffen kann. Voll Freude baut sie einen fantastischen Palast aus Eis. Sie singt nun "Die Kraft in mir treibt mich voran. Was hinter mir liegt ist vorbei, endlich frei!"

Wieso ist der Film jetzt über uns? Wir sind alle kleine Eisprinzessinnen, die schon früh gelernt haben, dass ihre Kräfte zu groß sind, die von anderen gehört haben, sich und ihre Kraft besser zu verstecken, unsere Gefühle zu unterdrücken. Wir halten unsere Gefühle so lange unterdrückt, wie es geht, um dann zu explodieren. Dabei verletzen wir vielleicht diejenigen, die uns am nächsten stehen. Erst wenn wir unsere Kräfte frei lassen und sie so nutzen, wie sie ursprünglich gedacht waren, können wir frei sein. Erst wenn wir uns zeigen, so mächtig wie wir sind. Denn wir sind alle mächtig. Wir haben verborgene Kräfte.

Am Ende wird die zu Eis gefrorene Schwester durch Liebe wieder aufgetaut. Das zeigt uns, dass Liebe die Lösung für unsere blockierten Gefühle ist. Mit Liebe kannst Du Dich befreien. Liebe Dich selbst, akzeptiere Dich, wie Du bist. Akzeptiere Deine Kraft und Deine Macht. Nutze sie zum Guten. Verdränge Deine Gefühle nicht weiter, lass sie los. Ganz wie im Lied: “ich lass looooos!”.

Sorry, wenn Du jetzt einen Ohrwurm hast 🙂

Ich lasse los! Let it go!

Wenn es Dir schwer fällt, Deine Gefühle einfach los zu lassen, und das wäre kein Wunder, wenn Du jahrelang geübt hast, sie zu verbergen und zu verdrängen, dann probiere doch unseren Online Audio Kurs. Auch um emotionales Essen zu stoppen haben wir hypnotische Meditationen geschrieben und aufgenommen, mit denen Du lernen kannst, Dich zu öffnen und mit Deinen Gefühlen konstruktiv umzugehen. Vielleicht wird es ja ein (Eis-)palast?

Für später pinnen

Genervt von Corona? Entstresse Dich beim Hören!

Entspanne Dich mit geführten Meditationen

  • Durch das Hören unserer Audios fühlst Du Dich immer sicherer und wohler in Deiner Haut. Dein Selbstwertgefühl steigt merklich an und Du entdeckst Deine innere Kraft.
  • Auch im Homeoffice läuft es rund und Du siehst wieder einen Sinn in Deinem Tun. Du kommst viel besser mit Deinen Kollegen klar, ohne Dich zu verbiegen. Arbeit und Sport bringen Dir wieder richtig Freude.
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  • Du spürst immer öfter Momente echter Freude. Du bekommst bald wieder Lust zu feiern und die Seele baumeln zu lassen. Egal was draußen passiert!

Fange gleich mit dem Hören an!

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