November, 2018 | Glückswissenschaften

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Wer verführt Dich zum Essen?

Wer verführt Dich zum Essen? Wer ist eigentlich die Stimme, die da sagt: “Ach, jetzt ist es ok. Iss das. Morgen kannst Du mehr Sport machen”. Oder “ich habe HUUNGER!” Wer spricht da und kann man diese Stimme überhaupt ignorieren?

Die Antwort finden wir im Aufbau unseres Gehirns! Die verschiedenen Bereiche stammen aus verschiedenen Evolutionsstufen. Entstanden ist so ein Gehirn, dass eigentlich drei verschiedene Gehirne unter einem Dach ist. Sie arbeiten natürlich zusammen, oft genug übernimmt aber auch eins der drei Gehirne das Kommando.

Reptiliengehirn

Bist Du schon mal in Panik geraten? Da hatte das “Reptiliengehirn”, unser Stammhirn, in Dir das Sagen. Der Name wird gern genutzt, weil das Gehirn der  Reptilien vor allem aus diesen Bereichen besteht.

Säugetier-Gehirn

Hast Du Dir schon mal schmerzliche Sorgen gemacht, weil jemand Dich übergangen hat? Das war Dein limbisches System. Der Bereich, der bei den Säugetieren besonders ausgeprägt ist.

Gehirnaufbau wissenschaftlich

Unser Gehirn besteht aus verschiedenen Teilen, die sich in der Evolution zum Menschen in verschiedenen Zeiten entwickelt haben und deshalb verschiedene Aufgaben übernehmen.

  • Stammhirn Atmen, Herzschlag, Homöostase, Kampf, Flucht, Starre etc.
  • Kleinhirn Bewegung, Gleichgewicht, Koordination etc.
  • Limbisches System Gedächtnis, Erkennen, Speichern und Wiederabrufen von Gefühlen etc.
  • Großhirnrinde höhere kognitive Fähigkeiten, Sinneseindrücke, Orientierung etc.
  • Präfrontaler Cortex Emotionales Erleben, Entscheidungsfindung, Charakter, Selbstregulation etc.

Stammhirn

Der älteste Teil unseres Gehirns ist das Stammhirn. Es ist für Instinkt und Überleben zuständig, steuert Atmung, Verdauung und so weiter. Es wird häufig als Reptiliengehirn bezeichnet, weil bei Reptilien diese Gehirnbereiche das Gehirn ausmachen. Wenn Du Dich panisch fühlst oder du Kampf, Flucht oder Starre an Dir bemerkst, steckt Dein Reptiliengehirn dahinter!

Vorderhirn

Danach entwickelte sich das Vorderhirn besonders stark heraus. So wird das Gehirn der Säugetiere durch das limbische System geprägt. Das limbische System steht für Soziales wie z.B. sich liebevoll um den Nachwuchs zu kümmern. Man könnte sagen, dass bei den Säugetieren dieser Gehirnbereich an das Stammhirn angebaut wurde. Das Tier hat demnach zwei Gehirne: Ein Stammhirn, dass sich verhält wie ein Reptil und ein limbisches System, das sich sozial verhält.

Großhirn

In der Entwicklung zum Menschen entwickelte sich dann zusätzlich das Großhirn weiter. Wir Menschen haben dort eine viel größere Masse an Nervenzellen. Für unsere Sicht auf das emotionale Essen besonders interessant ist dabei der Präfrontale Cortex (PFC), der die Fähigkeit hat die anderen beiden Gehirne (das Säugetiergehirn und das Reptiliengehirn) zu lenken.

Menschliches Gehirn

Hast du Dich schon mal selbstsicher und aufgefangen gefühlt? Du konntest spüren, dass Du in die von Dir bestimmte Richtung unterwegs warst? Deine Handlungen waren selbstbestimmt und sinnhaft? Ein gutes Gefühl, dass dem “menschlichen Teil” unseres Gehirns zuzuordnen ist.

Die Aufteilung ist natürlich nur sehr grob. Alle Bereiche spielen zusammen. Wir haben ein soziales Gehirn, dass Gefühle zur Steuerung benutzt.

Dr. Susan Peirce von “Abnehmen mit Köpfchen” [Werbelink: Amazon] hat es so erklärt: alle Gehirnteile sprechen zu Dir mit DEINER Stimme. Du denkst, Du hörst eine vernünftige (rationale) Stimme, aber es ist Dein Stammhirn, Dein “Reptil” das Dir sagt, dass Hunger jetzt Dein wichtigstes Problem ist.

Ein kleines Experiment

Sie hat ein Experiment vorgeschlagen: schwör Dir einfach mal ganz fest, ab jetzt nicht mehr zu atmen. Jetzt sofort. Wie klang Deine innere Stimme? Das war das Stammhirn, was da gesprochen hat. Würdest Du die Stimme von den anderen unterscheiden können?

Welches Gehirn spricht denn da?

Für mich stellt sich jetzt die Frage: wie sehr können wir der Stimme in unserem Kopf vertrauen, wenn da ein Reptil zu uns spricht? Können wir ihm alles glauben? Ist es sinnvoll, alles zu tun, was das Reptil vorschlägt?

Was ist, wenn das Reptil Angst vor einem Vortrag hat, den Du halten willst. Oder wenn Du Dir nachts im Bett schreckliche Dinge vorstellst, die passieren könnten und Dein Reptil von den Bildern echte Angst bekommt?

Wie gehst Du mit Deinem Reptilien-Gehirn um?

Ich denke, dass es wichtig ist zu lernen das Reptil in unserem Kopf zu erkennen. Auch ihm zu geben was es benötigt, aber immer mit dem rationalen Verstand zu überprüfen, welcher Art unsere Wünsche in diesem Moment sind.


Unser Online Audio Kurs ist dazu gedacht, das Reptil zu trainieren. Oder uns zu trainieren, besser mit unserem Reptil umzugehen. Schau doch mal rein!


Empfohlene Hilfsmittel

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Knopf im Ohr

Kopfhörer

Wenn ich die Audios bei der Hausarbeit oder unterwegs beim spazieren gehen hören möchte, ist das Mini-Headset von Grade mein bester Freund. Sehr klein und schlank. Ich kann alles hören und es stört mich kein Kabelsalat. Dazu kann ich mit dem Headset sehr gut auch telefonieren ohne die Hände zu benutzen.

Ich habe zwei und sie sind täglich im Einsatz.

Der Nachteil ist auch, dass es sehr klein ist. Eins habe ich in der Waschmaschine mitgewaschen, weil es noch in der Hosentasche war. Leider nicht zu retten. Eines ist mir in die Badewanne gefallen, als ich nach dem Kind geschaut habe. Das habe ich sofort in eine Tasse mit Reis gelegt und ein paar Wochen trocknen lassen. Es hat sich erholt :-).

Das kleine Knöpfchen kostet zur Zeit 14€.

Stirnband

Um die Audios im Wald oder beim Laufen zu hören, habe ich mir ein Bluetooth Stirnband gekauft. Das ist definitiv nichts, um zuhause zu hören, denn dafür ist es mir zu warm! Draußen funktioniert es aber wunderbar. Das Stirnband kostet zur Zeit knapp 17€.

Schlafmaske

Um die hypnotischen Meditationen in der Nacht bzw am Abend im Bett zu hören, habe ich mir eine Schlafmaske mit integriertem Kopfhörer gekauft. Sie hat ein Kabel (so kann man ohne Elektrosmog hören :-P), dass nach oben herausgeführt wird. Ich mag es beim Hören dunkel, das kommt mir sehr entgegen.

Die Schlafmaske kostet zur Zeit auch 17€.

So kann man mit kleinem Geld das Hören vereinfachen!

Warum stressen wir Frauen uns ein Leben lang?

Warum stressen wir Frauen uns unser ganzes Leben
Warum stressen wir Frauen uns unser ganzes Leben

Möchtest Du wissen, was meditatives Lesen ist? Dann schaue das kurze Video. Die Lese-Meditation "Warum rennen wir" beginnt unter dem Video.

Lese-Meditation

Warum rennen wir Frauen? Warum rennen wir die ganze Zeit? Warum kommen wir nie an? Warum sind wir nicht damit zufrieden, wo wir sind? Wie es um uns herum ist?
Wir rennen hinter den Kindern her, hinter ihrer Unordnung. Hinter unseren Männern, damit sie uns etwas Arbeit abnehmen.

Hinter den Erwartungen von anderen, damit sie uns positiv einschätzen.
Wir rennen und rennen, bis wir umfallen. Kann das das Ziel sein?
Oder haben wir vielleicht Angst, ans Ziel zu kommen?
Was wäre, wenn wir unser Ziel erreichen würden? Was würden wir dann tun? Wie wäre es, wenn es dort nichts zu tun gäbe? Wenn wir fertig wären? Wie wäre es, wenn wir fertig sein könnten? Wie wäre es, wenn wir fertig sein könnten und dabei zufrieden? Wenn wir nicht nach noch mehr Aufgaben suchen würden, weil wir genau richtig sind? Weil alles OK ist? Wirklich OK? Wenn wir gut genug wären, wenn unsere Arbeit gut genug wäre, wenn alles gut genug wäre?
Kannst Du Dir vorstellen dort anzukommen?

Warum stressen wir Frauen uns unser ganzes Leben

Ich nicht. Ständig suche ich noch nach weiteren Beschäftigungen, nach weiter, schneller, höher. Oder vielleicht nach sauberer, aufgeräumter, instagrammer?

Wie wäre es wenn ich ankommen würden und es wäre gut so? Wenn mein Wert fest stünde, ohne dass ich dafür arbeiten würde? Wenn ich einfach sein dürften? Auf dem Sofa oder in der Badewanne? Wenn ich meine Aufgaben einfach sein lassen könnte? Würde vielleicht ein anderes Familienmitglied einspringen?

Was wäre, wenn die Arbeit nicht gemacht würde und es wäre OK? Was wäre, wenn ich mich an einen anderen Level von Ordnung und Sauberkeit gewöhnen könnte? Oder mir eine andere Hilfe holen könnte? Was wäre, wenn ich dafür viel mehr Entspannung, Ruhe und Glück in meinem Leben hätte? Wenn ich dafür Zeit hätte, mal über mich und meine wirklichen Ziele nachzudenken? Wenn ich wieder Hobbies für mich entdecken könnte? Wenn ich wieder kreativ werden könnte? Wenn ich etwas anderes als Ordnung schaffen könnte? Wie wäre es, wenn ich Raum in meinem Kopf schaffen würde, für Neues? Für das Sein im Moment? Wenn ich nicht wie ein fliehendes Pferd ständig auf den Beinen wäre? Wenn ich nicht laufen würde? Egal ob von etwas weg oder zu etwas hin?

Was wäre, wenn ich meine Familie zurück gehalten hätte, weil ich immer schon vorauseilend alle ihre Wünsche erfüllt habe und ihnen jede Arbeit abgenommen habe?

Vielleicht probiere ich es mal aus, nicht zu rennen. Vielleicht bleibe ich einfach mal stehen und schaue, was passiert? Vielleicht bleibe ich einfach mal stehen und rieche an den Rosen? Vielleicht bleibe ich einfach mal stehen und schaue ob das gefürchtete Übel überhaupt eintritt? Vielleicht schaue ich ganz genau hin, wovor ich eigentlich solche Angst habe? Vielleicht schaue und höre ich ganz genau hin, welche Stimmen mich zum Weitermachen antreiben? Welche Stimmen mir einreden, dass alle diese Aufgaben jetzt und nur von mir erledigt werden dürfen? Vielleicht schaue ich ganz genau auf mein Umfeld? Vielleicht sind sie gar nicht so überrascht, wenn ich ein paar Aufgaben abgebe? Was wäre, wenn meine Kinder sogar froh sind, endlich selber machen zu dürfen?

Vielleicht habe ich Angst nicht gut genug zu sein und versuche mich durch meine ständige Arbeit irgendwie zu verbessern oder zu retten? Vielleicht wage ich gar nicht, nachzuschauen, was mich da verfolgt? Vielleicht habe ich schon längst vergessen, hinter mich zu schauen? Vielleicht verfolgt mich gar nichts mehr und ich habe es noch gar nicht gemerkt? Vielleicht habe ich noch nie darüber nachgedacht, aufzuhören mit dem Rennen, weil ich mir nie Zeit zum Nachdenken gebe? Vielleicht wird es jetzt dafür wirkliche Zeit?

 

Ich akzeptiere, dass ich gerannt und gerannt und gerannt bin. Ich akzeptiere, dass ich nie alles schaffen kann, egal wie schnell, hoch oder weit ich renne. Ich akzeptiere, dass es OK ist, um Hilfe zu bitten. Ich akzeptiere, dass es wichtig ist, mir Zeit zu nehmen um über mich und meine Ziele nachzudenken. Ich akzeptiere, dass es vielleicht erst einmal unangenehm sein kann, anzuhalten und auszuhalten, was auch immer dann kommt. Ich akzeptiere, dass ich das Anhalten erst lerne. Ich akzeptiere, dass ich mich lieber ablenke, und sei es mit nützlicher Arbeit, als meinen Geistern ins Gesicht zu schauen.

Ich akzeptiere, dass ich gelernt habe, dass ich mir Liebe mit gutem Verhalten “erkaufen” kann.

Ich akzeptiere, dass ich jetzt erst bei mir bleiben lerne. Ich akzeptiere, dass ich mich fast krank gerannt habe. Ich akzeptiere, dass Rennen in unserer Gesellschaft anerkannt und belohnt wird. Ich akzeptiere, dass ich OK bin, auch wenn ich anhalte. Ich akezptiere, dass innehalten OK ist. Ich akzeptiere, dass ich nicht alles schaffen kann. Ich akzeptiere, dass andere helfen können und dürfen. Ich akzeptiere, dass sie Aufgaben nicht so erledigen, wie ich es mir vielleicht wünschen würde. Ich akzeptiere ihre Ergebnisse. Ich akzeptiere Hilfe, egal in welcher Form sie mir gereicht wird. Ich akzeptiere, dass meine Helfer ihre eigenen Wege gehen. Ich akzeptiere, dass meine Helfer OK sind, auch wenn sie meinen Level der Perfektion nicht erreichen. Ich akzeptiere, dass Fehler passieren, mir und anderen.

Ich akzeptiere, dass ich kein gutes Vorbild für meine Kinder und besonders meine Töchter sein kann, wenn ich in der Familie das klaglos dienende Hausmädchen bin. Ich akzeptiere, dass ich ihnen Anhalten und Nachdenken beibringen möchte. Ich akzeptiere, dass niemand mich ersetzen kann und, dass das auch nicht nötig ist.

Ich akzeptiere, dass ich vielleicht manchmal doch wieder anfange zu rennen, obwohl ich es mir bereits abgewöhnt hatte. Ich akzeptiere, dass es immer tausende Aufgaben geben wird, denen ich hinterher rennen könnte. Ich akzeptiere, dass ich alleine entscheide, was meiner Aufmerksamkeit würdig ist. Ich akzeptiere, dass mich das Rennen in die falsche Richtung, nicht an mein Ziel bringen wird. Ich akzeptiere, dass mich das Rennen ohne Ziel nirgendwohin führen wird. Ich akzeptiere, dass ich jetzt anhalten werde und für mich eine Richtung bestimmen werde.

Ich lasse das sinnlose Rennen jetzt los. Ich bin OK, auch wenn ich hier an meinem Platz bleibe. Ich bin OK, auch wenn tausend Aufgaben nicht erledigt werden. Ich bin OK, egal, was ich mache oder lasse. Ich fasse jetzt einen Plan ins Auge. Ich plane, wo ich in Zukunft hin möchte. Dann entscheide ich, ob ich dorthin rennen oder normal gehen möchte. Ich entscheide mein Ziel und ich entscheide meine Geschwindigkeit. Ich entscheide, was wichtig ist und was unwichtig ist.
Ich entscheide, ob ich genug getan habe, ob ich genug bin.
Ich lasse das Rennen aus Unzufriedenheit jetzt los. Ich bin zufrieden hier, wo ich bin. Ich verbessere mein Leben langsam und ich genieße jeden Schritt.

Ich bin frei vom Drang alles jetzt sofort zu erledigen. Ich bin frei von meiner ToDo-Liste. Sie bestimmt nicht über mein Leben, sondern ich bestimme über die Liste. Ich nehme nur Dinge die mir wirklich wichtig sind auf meine ToDo-Liste auf. Ich weiß genau, wann genug ist, was nur Fleißarbeit ist.
Ich bin frei von dem Bedürfnis, mich irgendwie zu beschäftigen. Ich kann mit meinen Gedanken und Gefühlen leben.
Ich habe ein Ziel in meinem Leben. Ich kenne es genau und es erfüllt mich auch jetzt schon mit Freude, darauf hinarbeiten zu dürfen.

Ich bin hier und hier ist gut. Ich bin bei mir und bei meinen Gefühlen. Ich erledige, was erledigt werden will. Ich laufe nicht davon, ich laufe nirgendwo hin. Ich bin hier genau richtig.

Ich reiche. Ich bin wirklich gut genug.

ich reiche

 

Möchtest Du mehr von unseren meditativen Texten haben? Möchtest Du sie vielleicht hören? Unser Online-Audio-Kurs endlich emotionales Essen stoppen enthält über 70 davon! Stell Dir vor, Du stoppst das Rennen und lernst nur noch zu essen, wenn Du Hunger hast!

Höre jetzt diese Meditation

Höre die hypnotische Meditation "Warum stressen wir uns so?" gesprochen von Dr. Katrin Beckmann.

Gefällt Dir, was Du hörst? In unserem Online Audio Kurs findest Du noch 70 weitere entspannende geführte Meditationen!

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Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel?

Oder war es “das Ziel ist das Ziel”? Wie groß der Einfluss dieser Philosophie auf das Leben sein kann, habe ich beim Plätzchenbacken mit Kindern beobachtet.

Wie backt man als Erwachsener Plätzchen?

Man stellt die Zutaten bereit, heizt den Ofen vor, mischt, rührt, rollt und sticht aus, backt und verziert. Fertig! Und natürlich lecker.

Wie backt man mit Kindern Plätzchen?

Man stellt die Zutaten bereit, und dann schüttet ein Kind Milch in den Topf, ohne zu wiegen, ein anderes probiert den Teig, ein drittes holt noch hilfreicherweise Eier aus dem Kühlschrank, hält die Packung aber nicht richtig fest und so weiter. Die Plätzchen werden lecker aber sie sehen nicht instagram-würdig aus.

Wie würde man sich nach dem Backen fühlen, wenn man das Motto “das Ziel ist das Ziel” hat?

Wie viel Spaß hätte man beim Backen mit Kindern? KEINEN. Man würde es hassen, die Kinder vielleicht beschimpfen und sie auf jeden Fall von ihrer Art des “helfens” abhalten. Und wenn das Ergebnis, also die Plätzchen, dann trotzdem nicht so toll geworden sind?

Jetzt stell Dir das Backen mit der Philosophie des “der Weg ist das Ziel” vor. Gemeinsam mit den Kindern irgendetwas machen. Ihnen etwas beibringen. Entspannt auf zu viel Milch oder kaputte Eier reagieren. Entspannt “Monsterkekse” verzieren.

Entspannt gemeinsam mit den Kindern das Ergebnis knuspern.

Vielleicht können wir diese Philosophie auf mehr Teile unseres Lebens anwenden? Wie wäre es, wenn auch wir den Weg genießen dürften?

Die Neuro-Wissenschaft hat festgestellt, dass die Menschen glücklicher sind, die “Prozessdenken” haben als die Menschen, die sich alleine auf ein fernes, zu erreichendes Ziel konzentrieren.

Prozessdenken bedeutet dabei, dass man beim Arbeiten, beim Tun die einzelnen Schritte wertschätzt und in jeder Stufe zu lernen versucht.

Wir haben einfach mehr vom Leben, wenn wir den Weg zu unseren Zielen schon entspannt genießen! Wenn wir es wagen, uns schon vor der Erfüllung unserer Ziele zu freuen. Wenn wir das Ziel nicht so ernst nehmen, wie jeden Moment, den wir auf dieser Erde genießen dürfen.


Du kannst den Weg genießen lernen mit unserem Online Audio Kurs. In ca. 70 geführten hypnotischen Meditationen.


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